Deaf Ohr Alive - Die Blog-Cummunity der DCIG

Was ist passiert?! – Video-Tour

1
Mrz
24
damian
https://pixabay.com/de/rad-panne-auto-reifenpanne-1017023/

Es ist ein Wunder, dass mein alter Wagen die 2000 Kilometer durchgehalten hat. Leider muss ich euch mitteilen, dass es bei dieser Tour ein Opfer gab. Ein Reifen ist geplatzt. Möge er in Frieden ruhen. Der Wechsel des Reifens wurde unter großer Anteilnahme am letzten Tag der Reise begleitet. Anders gesagt: Ein kleiner alter roter Wagen zwischen fettem BMW und Mini mit einem Platten war für einige amüsant, zumal der Wagen keinen Wagenheber hatte und drei Leute den Wagen anheben mussten, damit der Reifen gewechselt werden kann.

Gehen wir zurück zum Anfang der Reise. In München startete ich meine Reise in Richtung Frankfurt. Dort war die 5te Ci-Fachtagung an der Uni-Klinik in Frankfurt. Toll war, dass neben den üblichen Anzugträgern und Erwachsenen eine nicht unbeachtliche Zahl an jungen Erwachsenen da waren. Allgemein war die Veranstaltung sehr interessant. Da ich ja die Reise machte für Videos für das Projekt “Dr. Whaaat”, musste ich überlegen, was für ein Video ich machen könnte. Als ich dann die ganzen CI´s sah, fiel mir ein, wie viele Leute sehr gereizt reagieren, wenn man das CI wegnimmt. Man klaut immerhin ihr Gehör. Dennoch wollte ich einen “Prank” machen. Ich lief von hinten mit der Kamera zu den Leuten und schob den Magneten des CIs weg. Die Reaktionen waren meist überrascht und verwundert. Keine negativen Reaktionen. Selbst beim Präsidenten der DCIG hab ich versucht den Magneten zu entfernen. Er hatte aber einen besonders starken Magneten, was die Sache schwer machte (Zu sehen auf “schnecke-online”).

Dank vieler Freunde ersparte ich mir teure Hotels. Am dritten Tag ging es nach Worms zu einem Paar, wo sie gerade ein neues CI bekommen hatte. Sie beschrieb den Klang des neuen CIs als Vogelgezwitscher. (Merken: Video mit Vogelgezwitscher machen!). Wir überlegten welches Video wir machen könnten und sind auf die Idee mit dem Magneten wieder gekommen. Er kann sehr hilfreich sein. Als sie erkannte, dass das CI auch für andere Sachen toll ist, lief sie durch die ganze Wohnung und schaute, wo der Magnet alles hängen bleiben kann. Als Videos kamen hierbei der “Hammer” und die Geschichte mit dem “Schwerhörigen Spion” zustande.

Toll an der Fahrt war, dass ich mit dem Wagen nicht schneller als 100 km/h kam. Also fuhr ich täglich mehr als entspannt auf der ganz rechten Spur brav hinter den LKW´s. Überholen war Lebensgefährlich. Ich hab im Nacken immer noch den Abdruck der vier Ringe eines Audi´s, der mich regelrecht auf der Autobahn anschob. Als nächste Station kamen Mainz und Wiesbaden. Anstatt Videos zu machen vertrieben wir uns die Zeit im Wiesbadener Casino. Erst großer Gewinn, dann kleiner Verlust. Schade. Aber wir haben Ideen gesammelt, die später auch verfilmt wurden.

Entlang des Rhein´s durch wunderschöne Weinlandschaften (sehr zu empfehlen) ging es dann an Köln vorbei in den Norden. Dort schafften wir in zwei tagen 11 kurze Videos und ein langes. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass wir den halben Tag lang “League of legends” gespielt haben. Dort oben haben wir uns der Schwerhörigkeit gewidmet und dem Magneten. Die 11 Videos werden nach und nach hochgeladen und am Ende auch als ganzer Film gezeigt.

Am 6ten tag der Reise ging es dann nach Bonn. Dort besuchte ich den Alexander Görsdorf (“Taube Nuss”). Im Gespräch bei gemütlichen Bier kamen wir auf weitere neue Ideen. Zu einem Video haben wir es leider nicht geschafft. Am Abend ging es nach Siegen zu einem tollen Bierabend mit einem alten Freund. Man sagt uns nach, dass wenn wir aufeinander treffen das Chaos vorprogrammiert ist. Dem war es dann auch. Aber es ist positiv ausgegangen.

Bei der letzten Etappe ging es in die Nähe von Stuttgart zu einer Geburtstagsfeier, wo es zu dem tragischen Vorfall mit dem Reifen kam. So viele Kurven übers Land bin ich noch nie gefahren. Danach ging es es wieder zurück nach München mit vielen tollen Erinnerungen und genug Videos. Die 2000 Kilometer haben sich gelohnt.

Vielen Dank an meine Freunde, die mich so herzlich aufgenommen haben und versorgt haben 🙂

Hier findet ihr die Videos von “Dr. Whaaat”. 

Videodreh-Tour vom 6. bis 13. März

7
Feb
20
damian

Frankfurt – Wiesbaden – Coesfeld – Köln – Bonn – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart – München

Liebe Leute, um mit dem Projekt “Dr. Whaaat?!” weiterzumachen, plane ich eine Film-Tour mit meiner Kamera. Vom 6. bis 13. März 2016 werde ich mit meinem kleinen Wagen durch die oben genannten Orte reisen. Auf dem Weg würde ich mich über Begegnungen mit euch freuen. Auf einen Kaffee-Klatsch, Ideensammlung für die Videos oder gleich beim Filmen mitmachen. Hierbei bin ich recht spontan und kann mich nach euch richten. Da ich dabei Couchsurfen betreiben möchte, um mir teure Übernachtungen zu sparen, würde ich mich freuen, wenn ich vereinzelt bei jemanden auf der Couch schlafen darf. Je mehr Leute mitmachen, umso abwechslungsreichere Videos können wir machen 🙂

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen

Krimi der anderen Art

11
Jan
19
damian

Erkundigt sich der Staatsanwalt:” Warum sind Sie denn in ein parkendes Auto eingebrochen?”

“Dumme Frage”, antwortet der Angeklagte,” weil ich nicht schnell genug bin, um in fahrende Autos einzubrechen”

Am Wochenende wurde in meinen Wagen eingebrochen. Baujahr 1990. Nur das Navi wurde geklaut. Unter dem Lenker die Kabel raus gerissen. Ausgerechnet das Kabel, welches man zum Starten braucht. Was die wohl mit so einem alten Wagen wollten – eine kleine Spritztour?

Viel Spaß dürften sie damit nicht gehabt haben. Bei der Kälte ist die Batterie so überfordert, dass ich 6 Versuche brauche, bis mein Auto startet 😉 …weit wären die Einbrecher nicht gekommen.

Nunja zum eigentlichen Thema: Jedesmal wenn ich mit der Polizei quatsche und öfters nachfragen muss, werden sie zunehmend misstrauischer. Auch wenn ich die darauf hinweise, dass ich nix höre. Gibt man falsche oder ungenaue Antworten, die nicht so auf die Frage passen, könnte die Polizei doch denken, man habe etwas zu verbergen.

War zumindest damals an Silvester so, als ich auf Waffen und Drogen kontrolliert wurde und dabei, wegen der Kopfhörer, mein Hörgerät draußen hatte. Auf die Frage, ob ich Gras dabei hätte, hatte ich dreimal “Was?” gefragt.
Die Augen der Polizisten wurden immer dünner und misstrauischer. Als ich sie kurz unterbrach und mein Hörgerät aus der Tasche holte, erhellten sich die Gesichter der beiden Polizisten schlagartig. Mit breitem Grinsen sagten die beiden nochmal übermäßig deutlich und laut, ob ich Marihuana dabei hätte. Die umstehenden Passanten guckten dann natürlich sehr neugierig. Ich verneinte, da ich nichts dabei hatte und sie ließen mich weiterziehen.

Durfte auf jeden Fall bei der Kriminalpolizei viele Fragen beantworten heute.

Ich hatte schon mal überlegt beim Polizeipräsidium anzurufen, um eine kostenlose Mitarbeiter Schulung durchzuführen, wie ich es beim Flughafen München schon einmal getan habe. Ob das weiterhelfen könnte? Es würde vielleicht erheblichen Stress vermeiden, wenn die eine Art Verhaltenskodex hätten für uns Hörgeschädigte.

Ich bin auf jedenfall gespannt, wenn ich nächstes Semester Polizeirecht im Stundenplan habe. Vielleicht versteh ich dann mehr über die Denkweise der Polizei.

 

Ich Chef, du nichts!? Mein Umgang mit der Hörbehinderung

0
Nov
7
damian

Die einen tragen lange Haare, die anderen unauffällige Farben, wiederum andere besitzen eine sehr klein Version… um das Hörsystem und dadurch die Hörbehinderung zu verstecken.

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: das Auftreten.

Wenn man etwas nicht verstanden hat, fragt man nicht nach, sondern nickt leise. Man lacht mit, wenn andere lachen – auch wenn man gar nicht weiß warum. Man redet selbst die ganze Zeit, denn wer spricht muss nicht hören, oder aber man meidet den Kontakt zu anderen komplett und zieht sich zurück. Im Studium oder in der Schule mag man damit vielleicht einigermaßen durchkommen, im späteren Berufsleben erfahrungsgemäß nicht. Dort wird Teamfähigkeit und Kommunikation vorausgesetzt.

Welche Vorteile hat also der offensive Umgang mit der Hörbehinderung und wie macht man das?
Ich hab mir selbst ein paar Techniken angeeignet, die ich im Folgenden erläutere:

  1. Nicht sofort sagen, dass man nichts hört.

    In der Regel rede ich die ersten 10 min mit den Leuten und versuch so viel mitzukriegen wie es nur geht. Dabei kommt die Hörbehinderung noch nicht zur Sprache. Danach, wenn ich etwas nicht verstanden habe, sage ich meist kurz und knapp: “Du sorry, ich hab das gerade nicht verstanden, ich höre etwas schlechter”. Dann kommt der verduzte Blick. “Wie? Das hab ich gar nicht gemerkt. Mit dir kann man doch ganz normal reden!”. Wenn ich gleich am Anfang sage, dass ich nichts höre, dann sind die Leute verunsichert und haben Angst etwas falsch zu machen. Durch die “10min-Variante” habe ich den Leuten bewiesen, dass man mit mir normal reden kann und bewirke damit, dass sie, da sie ja schon in einem Gespräch verwickelt sind, weiter mit mir reden oder sogar fragen, ob sie denn alles richtig machen. Ich erklär dann meist kurz und knapp, was mir persönlich wichtig ist. Damit kommen wir gleich zum nächsten Punkt.

  2. Sich nicht in den Mittelpunkt stellen und als Sonderling auffallen.

    Oft höre ich von anderen, dass die sich nicht in den Mittelpunkt einer Gruppe katapultieren wollen mit ihrer Behinderung. Das ist nachvollziehbar. Wie kann man also über die Behinderung erklären ohne aufzufallen? Meine Technik dabei ist es, es als Nebensache abzutun. Auf die Frage, ob man alles richtig mache, antworte ich sehr knapp und leite schnell weiter zum ursprünglichen Thema: “Du brauchst nicht schreien. Nur ein wenig deutlicher reden und mich dabei anschauen, damit ich von den Lippen absehen kann (Wechsel zum Thema). Hast du eigentlich gewusst…”. Damit weiß mein Gegenüber nun Bescheid und da ich das Thema nur kurz angesprochen habe, geht es auch meist schnell mit dem alten Thema weiter. Was ist aber, wenn weiter gefragt wird? Das sollte jeder mit sich selbst ausmachen. Ich werde gerne zum Erzähler und erzähle Geschichten aus früherer Zeit worüber man lachen kann. Dadurch wirke ich lockerer und nicht so verkrampft mit meiner Behinderung. Es vermittelt auch eine Form von Selbstbewusstsein. Wenn es mal kein Gesprächsstoff mehr gibt, erzähle ich gern Geschichten aus der Schule oder von Missverständnissen. Wenn ich aber von Anfang an die Behinderung zur Hauptsache mache, dann können die Leute leicht denken, es gehe einem nur um die Behinderung. Aber wir haben mehr zu bieten als nur eine Behinderung.

  3. Die Leute fragen zuerst.

    Es kommt auch vor, dass Leute mich direkt ansprechen, obwohl ich sie nicht kenne. Sie fragen, was man da am Ohr hat. Sei das das komische Ding, was man ins Ohr bekommt? Ich freue mich darüber, denn ich muss mir keine Gedanken mehr machen, wie ich die Leute ansprechen oder wie ich mit dem Flirten beginnen soll. Beim Beantworten der Fragen achte ich genau darauf, wie mein Gegenüber auf mich reagiert. Sobald ich merke, dass er von dem Thema langsam gelangweilt wird, gehe ich schnell zu einem anderen Thema über und übernehme die Rolle des Fragenden. Das zeigt, dass ich nicht nur auf mich bedacht bin, sondern dass ich mich auch für andere Menschen interessiere.

  4. Nachfragen nervt.

    Ja, das ständige Nachfragen kann unter Umständen nervig werden. Aber nur so tun, als hätte man es verstanden, macht es auch nicht besser. Wenn beim Feiern jemand nicht tolerant genug ist mit mir zu reden, brauch ich mich auch nicht um ein Gespräch bemühen. Im Club gibt es genug andere Leute mit denen man reden kann. Manchmal ist man aber auch zur Kommunikation “gezwungen”: Im Berufsleben oder auch beim Sport. Was mache ich da? Sobald ich eine Gruppe kenne, suche ich mir jemanden heraus, der bereit ist für mich Sachen zu wiederholen – mein Dolmetscher. Dabei soll er mir nicht jeden Satz wiederholen. Ich bitte ihn einfach mir nur kurz die “Überschrift” bzw. das Thema der Unterhaltung zu wiederholen. Das ist meist nur ein kurzer Satz oder ein Wort. In größeren Gruppen reden die Leute gern durcheinander und schnell. Da fliegen wir oft aus dem Gespräch. Ein kurzer Satz kann uns dabei wieder ins Gespräch bringen (“Er will nach Neuseeland” “Er hat die Prüfung nicht bestanden” “Er hat seine Brille verloren”). Dadurch fallen wir nicht auf, kommen trotzdem im Gespräch mit und müssen nicht alle mit unserem Nachfragen nerven.

  5. Ich Chef, du nichts.

    Einer sagte mal: “Wenn du der Chef bist, dann hören dir die Leute zu und nicht du ihnen”. Da ist was wahres dran, aber nicht jedermanns Sache. Wenn man gern redet wie ich und einem die Themen nie ausgehen, dann kann ich in einer Gruppe viel reden und die Leute hören mir zu. Will jemand was selber erzählen, verkürze ich seine Geschichte und leite auf eine ähnliche Geschichte von mir um. Klingt böse, ist auch böse. Aber nur so schone ich meine Ohren. Natürlich mache ich das nicht immer. Andere dürfen natürlich auch was erzählen. Es ist auch ne Gratwanderung, ob ich den Leuten mit dem vielen Gerede auf die Nerven gehe oder nicht. Die Leute, die eher zu den Zuhörern gehören, können auch die Gespräche leiten, indem sie Fragen stellen und zwar viele. Wenn einer von seinem Urlaub erzählt, dann erzählt er vieles und vor allem er erzählt es durcheinander, sodass wir nicht mehr wissen worum es geht. Stelle ich aber die Fragen, antwortet er nach und nach auf unsere Fragen geordnet und wir wissen zu jeder Zeit wovon er spricht, da das Thema zur Frage passt.

  6. Lippenlesen und Mimik.

    Wir haben eine Gabe, die andere nicht haben: wir können sehr gut beobachten. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell Schwerhörige oftmals erkennen können, ob es einem schlecht geht oder nicht. Ich beobachte von Haus aus gerne Leute. Wie reagieren die Leute auf verschiedene Sachen. Das können wir uns zu eigen machen. Sehen wir, dass es einer Person nicht gut geht, wird sie wahrscheinlich auch den entsprechenden Wortschatz verwenden, der zu ihrem Gefühl passt. An den Augen können wir auch schön erkennen, woran die Person interessiert ist. Schaut sie immer in Richtung eines Bierautomaten, möchte sie vielleicht ein Bier haben. Spielt die Person mit ihrer Mensa-Karte herum und fragt uns dabei etwas, dann könnte die Frage etwas mit der Mensa zu tun haben. Viele Menschen sind ein offenes Buch, wir müssen es nur lesen lernen.

  7. und vieles mehr… was habt ihr für Techniken? Wie meistert ihr die Kommunikation mit Menschen? Ich freue mich auf eure Antworten

Der “Woah-Krass”-Effekt

5
Nov
6
damian

Wie wichtig doch Erziehung ist

Vor einiger Zeit in einem Münchner Jugendtreff, sollte ich einen Workshop zu Graffiti machen. Die Jugendlichen dort haben, woher auch immer, gewusst, dass ich schwerhörig bin.

Als ich da war und der Laden noch geschlossen war und mich davor hinsetzte auf eine Bank, kamen ein paar Jugendliche. Einer von denen begutachtet mich mit schrägen Kopf seeehr genau von der Seite. Dann hält er seine Hand, als würde er ne Graffiti-Dose halten und sagte im Flüsterton mit übertriebenen Mundbewegungen:” sprühst du heute mit uns”. Ich habs grad noch verstanden und antwortete mit normaler Stimme:” ja, ich sprüh heute mit euch”.

Dann kam etwas, was ich nicht erwartet hatte… der Junge reißt die Augen weit auf, sagt erst nichts. Dann aber: “Woah krass… Krass du kannst ja reden” und weicht erschrocken mit großen Augen zurück…seine Freunde auch ebenfalls: ”scheiße der kann ja reden, wie Krass man”.

Ich hab in dem Moment erst mal lachen müssen: ”warum sollte ich nicht reden können”.

Er so: ”ja die da drinnen (im Jugendtreff) haben gesagt du hörst nix”.

Ich schüttelte nur den Kopf

“Taub oda wat?”

1
Nov
1
damian

Vor langer langer Zeit in der Schule

Wie immer versuchte der Lehrer mühselig etwas in die eingeschlafenen Köpfe aus den hinteren Reihen zu bekommen. Schnell folgte die so groß verhasste Standpauke von ihm. Manch einer ist auf die Idee gekommen, den Schläfern unter uns zu helfen und dem Lehrer Fragen zu stellen, um seine Raserei auszubremsen, so dass die anderen in der Klasse in Ruhe weiterschlafen konnten.
Der Lehrer aber konterte, dass er keine Fragen beantworte, weil er grad mit Schimpfen beschäftigt sei. Es wurden aber weiterhin Fragen über Fragen gestellt gestellt, bis dem Lehrer der Kopf platzte und er einen in der ersten Reihe anschrie: “BIST DU TAUB ODA WA???”

Derjenige war ich und ich sagte nur: “Was?”

Leider sind dadurch dann doch alle aufgewacht. Bis auf einen…der hatte sein Cochlear-Implantat zur Seite gelegt. Über den Zwischenfall konnte man nur lachen und hatte noch nen “schönen” (wie er behauptet) Matheunterricht.