Deaf Ohr Alive - Die Blog-Cummunity der DCIG

“Ohne Mundbild ist alles doof”

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Mundschutz
– in aller Munde

Die Junge Selbsthilfe der DCIG zeigt mal wieder ihre Kreativität. Deaf-Ohr-Alive Rhein-Main möchte einen speziellen DOA Mundschutz anbieten, um auf die besondere Situation hörgeschädigter Menschen aufmerksam zu machen. Neben dem DOA Logo soll eine kurze, aber eindeutige Nachricht aufgedruckt werden. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und schickt eine Nachricht an DOA Rhein-Main, oder hinterlasst eure Ideen einfach in den Kommentaren.

Bisherige Ideen:

  • Ich bin taub und brauche das Mundbild
  • Ich höre dein Lächeln nicht
  • Du kannst mich verstehen, aber was ist mit mir?
  • Ich sehe nicht was du sagst
  • Ich höre mit den Augen
  • Wo ist dein Mundbild?
  • Seh ich nix, versteh ich nix

Alle Rückmeldungen bis zum Freitag, den 01. Mai 2020 werden berücksichtigt und wer weiß, vielleicht begegnet ihr eurem Spruch dann schon bald auf der Straße.

Deutschland sucht die hörgerechte Super-Behörde

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Hallo zusammen – es ist CI-Botschafter-Zeit!

Und: Deutschland sucht die hörgerechte* Super-Behörde!

Was ist ein CI-Botschafter?
CI-Botschafter sind Menschen, die schwerhörig und mit CI oder HG versorgt sind und die überall in Deutschland mit Unterstützung der DCIG zu einem bestimmten Thema unterwegs sind. Was wir in den letzten Jahren gemacht haben, kann man hier: https://dcig.de/veranstaltungen/ci_tag/ nachlesen. CI-Botschafter sind engagiert, kompetent und überzeugend! Denn sie berichten aus erster Hand und vertreten ihre eigenen Anliegen.

Was muss ich als CI-Botschafter tun?
In diesem Jahr eine oder mehrere Behörden aufsuchen und auf Hörgerechtigkeit hin untersuchen. Sie bekommen dazu einen Beobachtungsbogen und andere Materialien. Den ausgefüllten Beobachtungsbogen schicken Sie an die DCIG-Geschäftsstelle zurück und nehmen an der Verlosung von zahlreichen attraktiven Preisen teil. Wie wäre es mit einem Urlaub für Körper und Seele für Zwei?

Was muss ich tun, wenn ich CI-Botschafter sein möchte?
Einfach anmelden unter https://dcig.de/veranstaltungen/ci_tag/ci_tag-2020. Jede/r Angemeldete erhält automatisch ein Materialien-Paket zugesandt, das folgendes enthält:

  • ein Anschreiben mit genauer Anleitung
  • einen Beobachtungsbogen für den Besuch einer Behörde
  • eine Info-Broschüre zur hörgerechten Gestaltung öffentlicher Behörden
  • eine Visitenkarte
  • die aktuelle Schnecke

Dieses Mal werden Punkte vergeben!
Aufgrund des erreichten Punktestands auf dem Beobachtungsbogen zeichnen wir die vorbildlich ausgestatteten Behörden mit Höchstpunktzahlen aus. Aber auch die Ämter, die hörtechnisch deutlich hinterherhinken, bekommen von uns eine – Erinnerung. Die dazu gehörige Urkunde entwickeln wir gerade noch.

Gewinnen als CI-Botschafter!
Unter den ausgefüllten und an uns zurückgesandten Beobachtungsbögen verlosen wir wie jedes Jahr wieder zahlreiche tolle Preise! Und: Jeder Beobachtungsbogen nimmt an der Verlosung teil!

Also nix wie los und auf in den Frühling! Meldet Euch gleich an auf:  https://dcig.de/veranstaltungen/ci_tag/ci_tag-2020

Konzept für einen Podcast für WDR3

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Hallo liebe Deaf-Ohr-Alive`ler,

wenn wir uns hier nicht angesprochen fühlen, wer dann?

“Hallo zusammen,

mein Name ist Jonas und ich bin selbstständiger Musikjournalist. Für und mit dem Radiosender WDR3 plane ich einen Podcast über das Hören und Klang generell. In jeder Podcast-Folge soll es um einen grundsätzlichen Aspekt dieses großen Themas gehen. Dafür werde ich mit den verschiedensten Experten sprechen und viele Stimmen zusammentragen, um so nach und nach zu verstehen: Was machen Klänge mit uns Menschen? Warum hören wir? und vieles, vieles mehr. Neben all diesen Experten soll immer wieder auch jemand zu Wort kommen, der oder die eine ganz eigene Perspektive auf das Thema mitbringt – nämlich jemand, der kaum oder gar nicht hört. (Ich fände es engstirnig über das Hören zu sprechen, ohne dass jemand zu Wort kommt, der weiß, wie es ist, nichts zu hören.)

Ich habe für den WDR ein grobes Konzept formuliert und das unten an diesen Text angehängt. Falls es Dich interessiert, ließ es gerne durch. Und vielleicht hast Du ja auch Interesse an dem Projekt und Lust mitzumachen. Das würde mich sehr freuen. Vorraussetzung ist für mich eigentlich nur, dass du irgendwann mal reflektiert über das Hören und Klang nachgedacht hast und bereit bist, über deine Gedanken und Erfahrungen zu sprechen.

Was bedeutet das an Aufwand für Dich? Bis ins kleinste Details ist das Konzept noch nicht geplant, was bedeutet, dass wir uns vor dem Start gut abstimmen können, wie oft wir uns sehen und sprechen. Vorbereiten musst Du nichts, es geht vor allem um Gespräche, vielleicht auch mal, dass ich Dich durch den Tag begleite.

Unten im Text wirst Du viele Fragen entdecken, die ich aufgeschrieben habe und klären möchte. Es ist auf keinen Fall nötig, dass Du zu jedem Thema etwas zu sagen hast. Da ich immer auch mit vielen Experten aus der Wissenschaft sprechen werde, kommt es vor allem auf Deine Erfahrungen und Sichtweise an.

Wenn Du Interesse hast, melde Dich gerne bei mir, entweder per Mail (jonas.zerweck (at) tu-dortmund.de) oder über meine Handynummer (0151/70031911 (telefonisch, SMS, WhatsApp – wie Du magst)).”

Das Konzept:

Wir Menschen klingen. Unsere Umwelt klingt. Wir sprechen und singen. Wir machen Musik durch Schlagen, Zupfen, Streichen und Pusten. Wir hören die Klänge unserer Umwelt – und manchmal hören wir auf zuzuhören.

Die Beziehung zwischen Klang und Mensch geht über unsere Kommunikation und Musik hinaus. Klänge bestimmen unser Sein, retten immer wieder Leben und verändern uns. Doch ihn wahrzunehmen, ist heute trotz all dem nicht wirklich lebenswichtig. Viele taube und schwerhörige Menschen kommen in und mit ihrem Leben zurecht – wenn auch mit vielen Hindernissen. Den meisten hilft dabei die Technik und die wird immer besser: Spezielle Hörgeräte lassen taube und ertaubte Menschen (wieder) hören.

Mit diesem Podcast, der mit dem vorliegenden Konzept grob dargestellt und umrissen wird, soll das komplexe und weite Themenfeld “Klang und Mensch” erschlossen werden. In mehreren Folgen sollen die verschiedenen Aspekte und Bereiche näher verstanden werden. Um einen Zusammenhang zu schaffen, soll ein Protagonist begleitet werden, der sehr schwerhörig oder vollständig taub ist. (Ich spreche hier und im Folgenden immer über diese Person in der männlichen Form. Das Geschlecht der Person spielt aber keine Rolle.)

Gemeinsam sollen Fragen besprochen werden wir: Welche Bedeutung haben Klänge in unserem gesellschaftlichen Leben heute und für die Person persönlich? Wie bestimmen sie unser Zusammenleben? Wie verändert sich die Wahrnehmung auch mittel- bis langfristig der ganzen (Um)Welt, wenn man (wieder) hört? Wie und wie stark bestimmen Klänge unsere Gefühle?

Durch das Begleiten des Protagonisten und die Gespräche soll es pro Folge jeweils um eines der unten vorgestellten Themenbereiche gehen, sodass, sich von der Hautgeschichte lösend, das jeweilige Thema der Folge anhand von Gesprächen mit Experten, Sprechertexten des “Podcast- Hosts” und anderen Elementen erschlossen wird.

Der Podcast-Host/Moderator führt den Hörer durch die Folgen und lernt gewissermaßen mit den Hörern zusammen die verschiedenen Themenbereiche kennen. Seine Haltung ist daher nicht allwissend wie in einem gebauten Beitrag, sondern eher neugierig, fragend, entdeckend.

Die möglichen Themen der Podcast-Folgen lassen sich jeweils durch die folgenden Fragen näher beschreiben:

1. Warum hören wir überhaupt? Welchen Nutzen hat das für uns? Wurde die Entwicklung des Hörens durch die Bedingungen unserer Umwelt begünstigt, oder hätten wir es auch entwickelt, wenn wir Menschen unter anderen Bedingungen entstanden wären? & Welche Bedeutung hat “Klang” für den Menschen und mit welchen “Arten” von Klang haben wir zu tun?

2. Was löst Klang in uns aus? Und warum löst er “es” in uns aus? Welche Faktoren wirken, wenn wir hören? Was läuft bei Alarmsignalen in uns ab? Wie werden diese Mechanismen in unserer Gesellschaft genutzt/ausgenutzt? Wie in der Musik?

3. Welche Funktion(en) hat der Klang in seinen verschiedenen Funktionen gesellschaftlich in der Vergangenheit gehabt und heute? Warum machen wir Musik? Wieso entwickeln wir ständig neue Arten der Musik? Wieso haben Menschen das Bedürfnis sich (künstlerisch) auszudrücken? Wie funktioniert es, dass ein künstlerischer Ausdruck auf der Basis von Schallwellen stattfindet?

4. Was prägt unsere subjektive Wahrnehmung von Klang? Wie entstehen Musikgeschmäcker? Warum unterscheiden sie sich so stark? Welche Auswirkungen hat der jeweilige Musikgeschmack auf uns als Individuen?

5. Wie stark wirkt Klang auf uns? Was ist alles durch Therapien mit Klang und Musik zu erreichen? Wieso wirkt Musik auf Personen unterschiedlich? Schadet es uns körperlich, wenn wir nichts hören? Lassen sich Menschen durch Klang verführen für z.B. Werbung oder in Kaufhäusern?

Um dem Thema Klang und Mensch in seiner Breite möglichst gerecht zu werden, sollen auch die Experten aus möglichst unterschiedlichen Bereichen kommen. Von Audiologen, Pädaudiologen, Therapeuten und Medizinern über Musikethnologen, -wissenschaftlern und -historikern bis hin zu Soziologen, Ästhetikern und auch Musikern aus den verschiedenen Bereichen selbst.

Junge Selbsthilfe goes Berlin

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Die Blogwerkstatt 7 soll in der Hauptstadt stattfinden

Die Blogwerkstatt 5 vor Augen, die Blogwerkstatt 6 in St. Jakob im März 2018 (17.03.-24.03.2018) fest eingeplant, beschäftigen wir uns hinter den Kulissen bereits mit der Blogwerkstatt 7, welche in Kooperation mit der BBCIG e.V. im Herbst 2018 in Berlin stattfinden soll. Die Junge Selbsthilfe der DCIG lebt wie nie zuvor und das Engagement kennt keine Grenzen. Die ersten regionalen Untergruppen von Deaf-Ohr-Alive sind gegründet und ein Ende ist zum Glück nicht in Sicht. Immer mehr junge Aktive fordern, in die Planungen und die Konzeption weiterer Events involviert zu werden.

Jetzt habt IHR die Chance!

Gestaltet die Blogwerkstatt 7 in Berlin aktiv mit und bringt eure Ideen und Wünsche ein. Wir suchen eine Projektgruppe von etwa 5 Personen. Meldet euch bei Interesse direkt bei: oliver.hupka@dcig.de

WIR SIND DIE DCIG – WIR SIND DIE JUNGE SELBSTHILFE – WIR SIND DEAF-OHR-ALIVE

DCIG Blogwerkstatt 5 – seid ihr dabei?

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Junge Selbsthilfe: Im Fokus: Wir!

Tanztheater für hörgeschädigte Menschen

28. Oktober – 01. November 2017 | Jugendherberge Kassel (Schenkendorfstraße)
Du hast Spaß an Bewegung und Musik? Du hast Ideen und möchtest sie im künstlerischen Ausdruck umsetzen? Du hast Lust, Geschichten zu erfinden und Dich darin auszudrücken? Du möchtest gerne mit Dir und anderen Grenzen ausloten und auch überschreiten? Du bist offen für das, was sich in der Gruppe ergibt?

Dann bist Du hier genau richtig. Wir möchten mit Euch musikalische und tänzerische  Möglichkeiten entdecken. Wir möchten mit Euch gemeinsam Szenen erarbeiten, die Eure Bilder, Phantasien, Träume, Wünsche, Erlebnisse tänzerisch und musikalisch ausdrücken. Wir möchten mit Euch Euer eigenes Tanztheaterprojekt entwickeln. Elemente aus Tanz und Musik sind Mittel um Ausgangspunkte zu schaffen und Geschichten zu erzählen.
Was entsteht, entsteht aus der Phantasie der Akteure und ihrem Spiel mit den Mitteln aus Musik, Stimme, Bewegung, Begegnung. Ästhetik und Ausdruck stehen im Einklang mit dem Geschehen und nehmen Akteure und Zuschauer mit.
Wir arbeiten mit dem Staatstheater Kassel zusammen, das sich schon bei unserer ersten Anfrage von unserer Idee in den Bann ziehen ließ. Für unsere Arbeit stehen uns die Probebühnen dort zur Verfügung, und wir lernen professionellen Tänzer der Tanzkompanie des Theaters kennen.

Voraussetzung: Offenheit, Lust an der gemeinsamen Arbeit, Bereitschaft, sich auf den Prozess einzulassen.
Keine musikalischen oder tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich!

Als ich zum ersten Mal „Der kleine Prinz“ hörte

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Im Alter von 10 Jahren bekam ich zum ersten Mal Hörgeräte, und als Vorzeige-Schwerhöriger kann ich natürlich stolz berichten, dass ich sie nicht nur besaß, sondern auch konsequent trug- in der Hosentasche. So kam es, dass meine erste Hörgerätegeneration ihr trauriges Ende in einer Waschmaschine fand. Glücklicherweise, das kann ich heute sagen, bin ich dadurch aber nicht um eine Versorgung herum gekommen. Natürlich dauerte es einige Zeit, bis ich erkannte, dass es besser ist, „der Schwerhörige“ zu sein , als der komische Junge, der häufig auf Ansprache nicht reagiert, anderen ständig ins Wort fällt, nicht zuhört („Ja, ja…“) und generell ein bisschen schwer von Begriff ist.

Ich bin mit der Schwerhörigkeit aufgewachsen, oder, besser ausgedrückt: in sie hineingewachsen. Und wenn ich zurück blicke muss ich erkennen, eine Schwerhörigkeit verändert einen. Und zwar unabhängig davon, ob man sich mit ihr ganz bewusst oder im Gegenteil möglichst wenig auseinandersetzt. Letzteres war als Jugendlicher lange Zeit meine Strategie, da ich alles sein wollte, nur nicht schwerhörig.

Ein Vorteil der Arbeit mit schwerhörigen Menschen ist, dass man sich eigener Verhaltensmuster bewusst wird. Nicht selten muss ich mir insgeheim eingestehen, dass ich genau die ungünstigen Verhaltensweisen, die ich meinen Patienten abgewöhnen will, selbst in vielen Situationen noch zeige. Ein Schlüsselereignis war der Moment, als meine Frau mich, nachdem sie einen meiner Vorträge gehört hatte, beiseite nahm mit dem Kommentar: „Du hast so eine kluge, humorvolle und lockere Art, deine Patienten zu konfrontieren und gibst ihnen so viele wertvolle Ratschläge für einen besseren Umgang mit ihrer Schwerhörigkeit – aber einiges davon setzt Du doch im Alltag selbst nicht um, oder?“.

Die große Frage ist für mich immer folgende: Bin ich mir meiner Schwerhörigkeit wirklich bewusst? Oder verdränge ich manche Aspekte immer noch?

Wir arbeiten in der Therapie, konkret beim Hörtraining, häufig mit Hörbüchern, die wir unseren Patienten ausleihen. Eine (guthörende) Kollegin bat mich eines Tages darum, mir das Hörbuch vom kleinen Prinzen anzuhören. Ihr falle es schwer, zu beurteilen, wie anspruchsvoll dieses hinsichtlich des Sprechtempos sei. Ich freute mich nicht unbedingt darauf, schließlich kannte ich diese Geschichte bereits in- und auswendig. In der Schule hatten wir sie vorgelesen bekommen und sogar eine Theateraufführung besucht. Meine Erinnerung an das Bühnenbild, die Fliegerbrille des Piloten und andere Einzelheiten stand mir noch ganz klar vor Augen. Ich erinnerte mich sogar daran, wer neben mir in der ersten Reihe saß, aber das ist eine andere Geschichte…

Die Geschichte auf dem Hörbuch hatte nur entfernt Ähnlichkeit mit der, die ich in meinem Kopf abgespeichert hatte. Ich musste mir eingestehen: Heute, mit 37 Jahren, hörte ich die Geschichte des kleinen Prinzen im Grunde zum ersten Mal. Und doch war es mir damals so vorgekommen, als hätte ich die Geschichte verstanden. Meine Geschichte war nicht unbedingt schlechter, aber doch stelle ich mir die Frage, wie viele Geschichten ich in meinem Leben wohl verpasst habe. Wie viele vielleicht besser waren, als die, die ich in dem Glauben erschaffen habe, dass ich ja eigentlich ganz gut höre und das, was ich nicht gehört habe, bestimmt nicht so wichtig war…

 

Wer bist du denn? Aktion Mensch

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Begegnungen

Hamburg; eine leer stehende Fabrikhalle am Rande der Stadt. Früher Morgen.

Noch etwas nervös, aber voller Tatendrang, treffen 40 Männer und Frauen ein. Ihr Ziel: Sie wollen in einem von zwei Fernsehspots einer sozialen Organisation auftreten. Mehr wird ihnen erst einmal nicht verraten. “Das war schon komisch”, erinnert sich Ulrike, “wir durften noch nicht einmal alleine auf Klo gehen. Den ganzen Tag über war einer bei uns im Raum, der uns im Auge behalten hat.” Tatsächlich sind die Kandidaten mit und ohne Behinderung in verschiedene Räume geführt worden. Ihre erste Begegnung sollte vor laufender Kamera stattfinden, denn die Aktion Mensch möchte nicht nur Darsteller für zwei Werbespots finden, sondern auch Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zeigen, wie sie verlaufen und was sie bewirken können.

Auf der Homepage von Aktion Mensch, findet ihr auch ein Video mit Untertiteln und DGS

Quelle: https://www.aktion-mensch.de/begegnung/menschen-begegnen/casting-der-besonderen-art.html

DCIG Blogwerkstatt 3 – seid ihr dabei?

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Selbstmanagement und Neue Medien

Schon mal ein Feuer ohne Feuerzeug gemacht? Oder ein Floß gebaut?
Survivaltraining, Selbstverteidigung, Geocaching, Bogenschießen und vieles mehr warten auf UNS ebenso wie diverse Workshops von Christian Borth (Profifotograf), Peter Dieler (Audiotherapeut), Alexander Görsdorf (Autor Taube Nuss), Jana Verheyen (Audiocoach), Patrizia Wolfinger (Lehrerin für Selbstverteidigung) und vielen weiteren Referenten.

Muss man noch mehr sagen? Das vorläufige Programm, sowie das Anmeldeformular findet ihr bereits auf der Webseite der DCIG unter https://https://dcig.de/junge-selbsthilfe/blogwerkstatt/blogwerkstatt-3

Was sagt ihr zu dem Programm und habt ihr euch schon einen der begehrten Plätze gesichert?

Reggae, Funk, Soul, Rock, Cumbia, Hip-Hop und 2 CI

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Makia bringt nicht nur frischen Wind in die multikulturelle Musikszene, sondern auch in meine Ohren… pardon, CI. Am vergangenen Sonntag war es mal wieder Zeit für einen Konzertbesuch und verdammt, ich hätte beinahe vergessen, wie gut Live Musik klingen kann. Die Band zelebriert eine außergewöhnliche und explosive Fusion von Rhythmen wie Reggae, Funk, Soul, Rock, Cumbia und Hip-Hop.

Mit ihrer beeindruckenden Performance gelang es ihnen, nicht nur mich sofort in ihren Bann zu ziehen.

Makia gründete sich Anfang 2014 in Friedberg. Zu Beginn spielten sie auf regional bekannten Events, baute jedoch schnell ihren Newcomer Status auf nationale Ebene aus. Schon im Januar 2015 stellten sie mit großem Erfolg ihre erste EP: „El Inicio (Der Anfang)“ vor. Zurzeit arbeiten sie an ihrem ersten Album, das Anfang 2016 erscheinen soll. Mit ihren Texten kritisieren sie die Korruption, den Kapitalismus, Fremdenfeindlichkeit und setzen sich mit Themen, wie die Erhaltung der Natur und dem Frieden auseinander. Ich muss gestehen, die Texte habe ich nicht wirklich verstanden, das lag aber weniger an meinen CI, als viel mehr an meinen fehlenden Spanisch-Kenntnissen.

Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, schaut sich das Video an, oder noch besser – besucht selbst eines der Konzerte

Wart ihr in letzter Zeit auf einem Konzert und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was hört ihr denn generell für Musik… darüber diskutieren wir hier auf deaf-ohr-alive und in der eigenen Gruppe “Musik”.

Diese Welt scheint intensiver zu sein

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 „Die Blogwerkstatt ist bereits zu einer tollen Community geworden. Es war ein sehr inspirierender und kreativer Austausch und es hat einfach sehr viel Spaß gemacht, die Zeit gemeinsam zu verbringen.“
Ulf Tramsen, Inhaber der Werbeagentur Tramsen Media

„Es ist mir ein großes Bedürfnis mich für dieses sensationelle Seminar zu bedanken. Die Tage waren eine reine Bereicherung in der Zusammenarbeit mit jungen CI Trägern, die keinen Frontalunterricht, sondern echte Interaktion und hilfreiches Coaching waren.“
Oliver Walenta, Marketing Manager BU Service & Care Med-El

„Ich bin beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und dem Engagement der Werkstättler und bin jetzt sicher, dass der neue Blog eine Inspiration auch für die Schnecke sein wird. Ich bin froh dabei gewesen zu sein, aber ich bin auch traurig jetzt gehen zu müssen.“
Uwe Knüpfer, Chefredakteur Schnecke

„Wer bei Junge Selbsthilfe an verzweifelte junge Menschen denkt, irrt sich gewaltig. Die Werkstättler haben mich auch dieses Mal von der ersten Sekunde an mit ihrem Einfallsreichtum und ihrem Teamspirit  begeistert.“
Lisa Manow, Diplom Psychologin

„Die Blogwerkstatt ist mehr als nur ein Workshop. Diese Gruppe bringt neben einem außergewöhnlichen Verbundenheitsgefühl unwahrscheinlich viel Einfallsreichtum und Talent mit. Man darf auf etwas Großes gespannt sein.“
Oliver Hupka, Vizepräsident DCIG e.V.

„…ein wirklich gutes Gefühl, so schnell in die Gruppe aufgenommen zu werden. Und aufregend, eine Welt kennenzulernen, die irgendwie intensiver zu sein scheint als die Welt, die ich sonst kenne. Ich hoffe, mit meinem Abstecher in die Welt der Fotografie, auch etwas da gelassen zu haben.“
Christian Borth, Profifotograf

„…der Vortragsraum zum Bersten gefüllt, die Atmosphäre sehr dicht, dank der Verbundenheit und guten Beziehungen untereinander, aber auch durch das hohe Commitment, das von jedem Einzelnen ausging… einfach herausragend, nachdem ich schon viele Workshops gesehen habe, aber selten einen so wertvollen erleben durfte.“
Patricia Mattis, Advocacy Manager Cochlear

…und was sagt ihr?