Deaf Ohr Alive - Die Blog-Cummunity der DCIG

Hörst Du wer da kommt?

0
Jul
11
pialeven

Es handelt sich nicht darum, ob wir treppauf oder treppab gehen, sondern wohin wir gehen und was das Ziel unserer Schritte ist.

Heute morgen sitze ich in meinem Büro und habe mein Fenster auf Kipp.

Diesmal konnte ich an Hand der Schritte feststellen, wer gerade an meinem Büro vorbeiläuft. Das war ein verdammt cooles Gefühl, denn solche Momente halten mir immer wieder vor Augen, wie viel besser ich mit meinen zwei CIs hören kann.
Praktisch – jetzt weiß ich wer gerade im Hause ist, obwohl ich der Person noch nicht über den Weg gelaufen bin.

Euch allen ganz HÖRzliche Grüße und haltet die Ohren steif!

Glücksmomente auf der Blogwerkstatt 4

4
Apr
4
pialeven

Ein richtiger Artikel zur Blogwerkstatt 4 kommt von mir noch! Hier liste ich vorab einfach meine Glücksmomente auf. Alle anderen dürfen gerne in den Kommentaren ergänzen. 🙂

 

 

 

Alle meine Taubsis wieder sehen

Enge Freundschaften wieder beisammen

Neue Leute kennengelernt

BOMBEN Wetter

HAMMER Stimmung

Tiefgreifende Workshops

Snowboarding

Tanzen

Gebärdensprache

Kartoffelpommesmayo

Zusammen Wandern

Tolle Fotos

Tolle Videos

Zusammenhalt

Intensive Gespräche

Mooseralm

Gemeinsam Kreativ sein

Im Bus telefonieren

Zusammen Lachen

Zusammen Musik machen

Und noch vieles mehr…

Der Wille öffnet die Türen zum Erfolg!

0
Jan
20
pialeven

Erst wenn Du bereit bist, Dein Denken, Fühlen, Trachten, Tun und Lassen in eine positive Richtung zu lenken, beginnt die Metamorphose, die Umwandlung zum ganzheitlichen Lebenserfolg. Lebensmut, Selbstvertrauen, Gelassenheit und innere Festigkeit werden dadurch aktiviert, verstärkt und vermehrt.

Der Beginn meiner Hörreise

Jetzt sind schon ein paar Wochen vergangen seit meiner Erstanpassung. Es sind unglaublich viele neue Eindrücke, die ich erst einmal verarbeiten musste. So etwas kann man auch nur schwer in Worte fassen. Aber ich habe es versucht! 🙂

Zwischen OP und Erstanpassung lagen 5 Wochen und ich konnte diesen Tag kaum erwarten. Natürlich hatte ich mir selbst viel zu viel versprochen. Ich dachte wirklich “Jetzt kommt eine große Geräuschkulisse auf mich zu!”. Aber nichts dergleichen passierte. Es war ziemlich ernüchternd… das CI wurde eingeschaltet und ich war total irritiert. Das war überhaupt kein Hören, sondern nur ein Gefühl, was ich spürte. Ich merkte, dass fremde Impulse weitergegeben wurden, aber ich konnte sie überhaupt nicht richtig zuordnen. Je nach Lautstärke brummte es in meinem Kopf mal mehr und mal weniger. Nichts war angenehm…

Jetzt verstehe ich auch, was mir meine Taubsi-Freunde immer versucht haben, klarzumachen. Es ist schon sehr viel Wert, wenn ich Geräusche als ein Hören wahrnehme. Völlig egal, ob ich dieses Geräusch zuordnen kann oder nicht. Wichtig war erst einmal, überhaupt etwas GEHÖRT zu haben.

Trotz dieses ernüchternden Gefühls nahm ich dieses Fremde an. Ich empfing es und war von Anfang an motiviert, diesen langen Weg zu gehen. Auch wenn meine Geduld manchmal hart auf die Probe gestellt wird, ich freue mich über jeden Fortschritt. Immer wieder entdecke ich etwas neues. Sei es ein Türquietschen oder das Klicken eines Kugelschreibers oder das Rascheln von Stoff. Diese Hörreise ist unfassbar spannend und mir wird immer mehr bewusst, in was für einer stillen Welt ich – trotz meiner Hörgeräte – vorher gelebt habe. Von wegen, ich kriege doch mit dem Hörgerät alles mit! NICHTS habe ich damit verstanden. Nicht ohne das Lippenlesen und Kombinieren! Mit dem CI aber lerne ich zu hören und damit auch zu verstehen. Es kostet viel Mühe und Energie, aber mit viel Ehrgeiz funktioniert es.

Was ist das für ein Hören mit dem CI?

Es ist schwierig zu beschreiben…In den ersten Stunden konnte ich es wie gesagt noch nicht als ein Hören bezeichnen, sondern eher als ein Gefühl im Kopf. Aber das Gehirn arbeitet unheimlich schnell und noch am selben Tag konnte ich hören. Alles klang gleich…mal lauter mal leiser. Und ich konnte gar nichts unterscheiden. Man könnte es wie ein Blechkonzert beschreiben… als würden lauter Blechdosen aneinander knallen. Alles was ich früher als einen tiefen Ton wahrnahm, klang plötzlich viel höher und hohler. Hohe Töne kannte ich früher noch nicht… die waren für mich zu Beginn besonders laut, obwohl das CI überhaupt noch nicht laut eingestellt war. Das Tütenknistern klang für mich fast wie ein Feuerwerk. Es explodierte und knallte im Kopf.

Die Sprache klingt für mich immer noch sehr weit entfernt. Die Stimmen hören sich an wie Roboter, die Helium eingeatmet haben. Ziemlich schräg und ich kann sie kaum unterscheiden. Wenn ich also an einem Tisch mit mehreren Personen sitze, kann ich nicht sofort erkennen, wer gerade spricht. Bevor ich diese sprechende Person entdeckt habe, war sie auch schon fertig mit dem erzählen. Aber auch hier merke ich von Zeit zu Zeit Fortschritte… Es klingt immer melodischer und klarer.

Manchmal habe ich Momente, in denen mir alles zu viel wird und ich sacke ein wenig in mich zusammen. Aber danach bin ich um so stärker und kann weiter machen. Geduld und viel Training ist gefragt. Das neu Hörenlernen geht nicht von heute auf morgen und auch nicht in ein paar Wochen. Ohne den Kontakt zu Gleichgesinnten wäre ich jetzt nicht so stark, sondern eher frustriert. Wichtig ist einfach, das Gefühl nicht alleine zu sein und den Mut nicht zu verlieren.

Für mich ist es immer noch sehr schwer vorzustellen damit irgendwann mal richtig “normal” hören zu können. Aber ich sehe es ja an meinen Taubsi-Freunden, dass es funktioniert. Und meine kleinen Fortschritte bestätigen es mir auch. Natürlich kann man sich nicht mit anderen Gleichgesinnten vergleichen. Jeder erlebt das neue Hören anders. Aber ich bin zuversichtlich und nehme dieses neue Hören an und bereue keineswegs, diesen Schritt gemacht zu haben.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

2
Nov
28
pialeven

Stelle Dir einmal vor, Du hast in Deinem Keller eine alte Truhe stehen, die Du vor langer Zeit geerbt hast. Jeden Tag gehst Du an dieser geheimnisvollen Truhe vorbei, ohne Dir die Mühe zu machen, hineinzuschauen. Und dann, im hohen Alter, stellst Du plötzlich fest, dass darin wertvolle Goldmünzen liegen. Sicherlich wärest Du traurig, dass Du diese kostbare Truhe nicht schon längst geöffnet hast.

Meine erste CI-Operation

Im Sommer dieses Jahres ist meine Entscheidung gefallen, dass ich mir CIs implantieren lassen werde. Von da an wollte ich auch keine Zeit mehr verlieren und habe diesen Entschluss schnell umgesetzt. Denn wenn nicht jetzt, wann dann??? Meine erste CI-Operation am linken Ohr war vor knapp drei Wochen. Die OP an sich hätte nicht besser verlaufen können. Alles ist so wie es sein soll. Das ist natürlich eine beruhigende Nachricht nach all den Ängsten, die ich vor der OP hatte. Es war meine erste Operation überhaupt und natürlich hatte ich Angst davor. “Hoffentlich geht alles gut! Und hoffentlich vertrage ich die Narkose! Und hoffentlich geht es mir danach nicht allzu schlecht…!” Dies ist nur ein kleiner Bruchteil meiner Ängste und Gedanken, die in meinem Kopf herumschwirrten. Am frühen Morgen wurde ich dann endlich dazu aufgefordert, mich für die OP fertig zu machen. Ich lag vorbereitet in meinem Bett und wartete darauf, abgeholt zu werden…da überkam mich eine Welle voller Emotionen! Tränen flossen mir die Wangen herunter und ich war einerseits erleichtert, dass es jetzt endlich soweit ist und andererseits natürlich total ängstlich. Ich dachte an das Hören, welches ich seit meinem 2. Lebensjahr kenne…Das wird in wenigen Stunden verändert und nie wieder so sein, wie ich es kenne. Ich stehe kurz vor dem nächsten Schritt in eine andere Welt des Hörens.

Im OP-Saal warteten schon mein Chefarzt und seine Assistenten und versicherten mir, dass alles gut gehen wird. Ich atmete mehrmals tief ein und war einfach froh dass ich bald einschlief und diesen Schritt tatsächlich gegangen bin. Später wachte ich auf und mein erster Gedanke war: “Es ist geschafft! Ich habe es getan!”. Ich hatte keine Schmerzen (was unter Schmerzmittel auch kein Wunder ist) und mir ging es auch gar nicht so schlecht. Ich schlief nochmal zwei Stunden ehe ich wirklich ansprechbar war. Kaum war ich richtig wach, kam auch schon einer nach dem anderen in mein Zimmer. Unter anderem auch der Chefarzt, der mir die frohe und beruhigende Nachricht überbrachte, dass alles wie im Lehrbuch verlaufen sei.

Als ich anfing, mich wieder zu bewegen, litt ich unter starkem Schwindel. Im Krankenhaus fand ich ihn gar nicht sooo unerträglich. Ich bewegte mich natürlich auch nicht viel und ich wurde von den Stationsschwestern wirklich liebevoll versorgt. Erst, als ich entlassen wurde und nach Hause gehen durfte, quälte mich dieser Schwindel. Fünf Tage lang war es wirklich fies und ich verzweifelte und dachte schon, dass dieses Karussell niemals anhält. Aber dann ging es bergauf und ich erholte mich sehr schnell davon.

Lieber war ich komplett Taub!

Rückblickend muss ich zugeben, dass ich das Ganze ziemlich unterschätzt habe! Ich habe geglaubt, dass ich diesen Eingriff leicht wegstecke. Aber der Schwindel und dieses einseitige Hören warfen mich doch erst einmal aus der Bahn. Es ist natürlich von Mensch zu Mensch anders…der eine steckt es vielleicht leichter weg als ein anderer. Aber ich kam die ersten zwei Wochen überhaupt nicht damit klar, dass ich vorübergehend erst einmal nur von einer Seite beschallt werde. Irgendwie hatte ich keine richtige Orientierung mehr und gegen den Schwindel war es erst recht keine Hilfe. Lieber habe ich mein rechtes Hörgerät erst gar nicht angezogen und war komplett taub. Inzwischen ist aber der Schwindel weg und ich komme auch langsam mit dem einseitigen Hören zurecht. Trotzdem kann ich die Erstanpassung kaum erwarten! Nicht nur, weil ich dann endlich wieder auf beiden Ohren etwas hören kann, sondern auch, weil ich unfassbar neugierig und gespannt darauf bin.

Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich gar keine hohen Erwartungen habe.

Mir wurde schon mehrfach gesagt, dass ich mir von der Erstanpassung nicht zu viel versprechen sollte. Natürlich muss ich mich darauf gefasst machen, dass der erste Eindruck vielleicht ernüchternd ist. Aber ich freue mich einfach darauf und möchte endlich wissen, was das für ein Hören ist mit dem CI. Ich kenne inzwischen sooo viele Leute, die so glücklich mit dem CI sind und die diesen Schritt nicht bereut haben. Dann kann es ja gar nicht zu schlimm sein…und vielleicht gewöhne ich mich ja auch schnell daran und profitiere schon sehr bald davon. Ich bin gespannt darauf, was für Geräusche ich wahrnehmen werde, die ich bisher einfach noch nicht wahrnehmen konnte…und wie alles klingen wird! Aber so groß meine Neugierde auch ist – es schwingt auch Angst mit. Was ist, wenn das alles so schrecklich klingt? Oder wenn ich mich mit diesem Hören gar nicht anfreunden kann? Oder wenn ich schnell überfordert bin mit all diesen fremden Geräuschen? Aber ich glaube, dass diese Sorgen jeder gehabt hat. Und mit viel Ehrgeiz und Geduld wird man es mit Sicherheit schaffen, damit in Einklang zu kommen.

Meine Erstanpassung ist schon bald und dann werden sich all meine Fragen von selbst beantworten. Bis dahin muss ich mich noch gedulden und mit nur einem ansatzweise funktionierendem Ohr zurecht kommen. 🙂 Aber ich freue mich darauf, Euch bald an meiner nächsten neuen Erfahrung teilhaben zu lassen! 🙂

 

Ändere die Situation oder Deine Einstellung

2
Nov
6
pialeven

All unser Handeln ist die Fortsetzung unserer Vergangenheit. Da wir nur aus dem gespeicherten Wissen heraus handeln können, sollten wir ab und an unsere Programmierung überprüfen, ob sich da nicht zu viele hinderliche Programme und falsche Verhaltensweisen eingeprägt, eingeschlichen haben, die ein Vorankommen unmöglich machen.

Ich brauche kein CI!

Immer wenn das Thema CI zur Sprache kam, habe ich sofort die Schotten dicht gemacht. „Ich brauche kein CI – mit meinen Hörgeräten komme ich super zu recht.“ Das war der Satz, den ich immer wieder sagte. Meine Schwerhörigkeit habe ich bisher immer sehr gut versteckt und Hörgeräte sind unauffälliger als ein CI. Ich wollte mich einfach nicht mit diesem Thema auseinandersetzen.

Von klein auf trage ich meine Hörgeräte und lebe damit ein normales Leben in der hörenden Welt. Doch vor noch nicht all zu langer Zeit stand ich völlig neben der Spur… Ich litt unter Panikattacken und fing an die Außenwelt zu meiden. Ich zog mich in meine Komfortzone zurück und kämpfte gegen die Angst. In dieser Zeit setzte ich mich mit mir auseinander, ich führte Gespräche und wollte einfach aus diesem Teufelskreis heraus. Ich hatte meine Grenzen weit überschritten! Aber seitdem öffnete ich mich mehr und mehr und war auch endlich bereit dazu, mich mit meiner Schwerhörigkeit auseinander zu setzen und somit auch mit dem Thema CI.

Entscheidungsseminar in Bad Nauheim

Im Juni wurde in der Median-Klinik Bad Nauheim ein Seminar zur Entscheidungsfindung: “Cochlea-Implantat: ja oder nein?” angeboten. Ein ganzes Wochenende lang beschäftigte ich mich nur mit diesem Thema und lernte alles rund um das CI. Wie funktioniert ein CI? Wie wird es implantiert? Welche Technik steckt dahinter? Welche Hersteller gibt es? Und und und…
Zusätzlich wurden Einzelgespräche geführt und Untersuchungen gemacht, ob man überhaupt ein Kandidat für das CI ist.
Im Laufe dieses Seminares wurde mir erst einmal bewusst, wie viel mir wirklich entgeht. Ich wusste ja schon vorher, dass ich hochgradig schwerhörig bin – aber dass mit meinem Hörgerät SO wenig bei mir ankommt war mir nie richtig klar. Ich bin Meister im Lippenlesen und Kombinieren, wie die meisten anderen Hörgeschädigten auch. Diese Erkenntnis kostete mich ein paar Tränen und ich musste zugeben, dass ich mir selber etwas vorgemacht habe. Ich erkannte auch, dass ich ständig unter enormen Druck stehe, um alles zu verstehen. Ich merkte das vorher auch schon, aber ich gönnte mir nie eine Pause. Eigentlich bin ich mit dem Gedanken nach Bad Nauheim gefahren – „Mich einfach mal zu informieren schadet nicht“. Aber dass ich so schnell mit einer anderen Einstellung zum CI wieder nach Hause fahre, habe ich nicht erwartet. Ich betrachtete meine Schwerhörigkeit und das CI mit ganz neuen Blickwinkeln. Ich bin gar nicht mehr so abgeneigt von einem CI.

Die Lebensqualität ist das DAS was zählt!

Seit diesem Seminar pflegte ich intensiv den Kontakt zu Gleichgesinnten und nahm an Selbsthilfe-Gruppen teil und lernte somit immer mehr neue Leute kennen. Ich entwickelte immer mehr Vertrauen zum CI und merkte einfach, wie glücklich sie alle sind! Ich muss zugeben, dass ich in gewisser Maßen sehr eitel bin. Ich dachte immer… “Dieses CI am Kopf sieht doch sehr befremdlich aus.“ Aber wenn man das ganze einmal anders hinterfragt – macht es Dich attraktiver, wenn Du jemanden so unglaublich konzentriert anstarrst??? Oder jeden Abend völlig erschöpft und viel zu früh ins Bett fällst??? – NEIN – Ich glaube, mit einem CI steigert sich die Lebensqualität und man ist viel entspannter und fühlt sich wieder mitten drin. Und DAS ist für mich viel wichtiger!

Die Zeitspanne von Juni bis heute war für mich eine sehr intensive Zeit und es ist noch lange nicht zu Ende… Ich lernte so viel Neues dazu und fange an, zu meiner Schwerhörigkeit zu stehen und die Hilfe anzunehmen, die mir geboten wird. Anfang dieses Jahres hätte ich nicht im Geringsten geglaubt, dass ich noch dieses Jahr ein CI bekommen werde. Aber doch – in wenigen Tagen steht meine erste CI-Operation an und ich bin stolz darauf, diesen Schritt zu gehen!

Ich bin auf diese Veränderung gespannt und werde sicherlich davon erzählen. 🙂

“Ich hatte keine Ahnung!”

7
Sep
9
pialeven

Blogwerkstatt 3

Seit Wochen freute ich mich schon auf diese Tage in Diez. Ich wusste überhaupt nicht was mich dort erwartete und war gespannt darauf. Ich war zum ersten mal dabei und somit bin ich auf einen Haufen fremder Menschen gestoßen. Aber ich fühlte mich nicht lange fremd, denn alle waren sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig. Außerdem sind wir alle vom selben Stern und hatten etwas gemeinsam! 🙂

Peer counseling: Beratung oder Austausch durch gleichgesinnte Mitmenschen.

Für mich bedeuteten diese Tage in Diez sehr viel! Es tut immer gut, wenn man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Ich fühlte mich plötzlich besser verstanden und dieses Gefühl, man ist nicht allein mit all den Problemen, machte mich stärker! Ich befand mich zu dem Zeitpunkt in der Endscheidungsphase „Lasse ich mir CIs implantieren oder nicht?“ Der größte Teil der Teilnehmer waren CI-Träger und somit konnte ich all meine Fragen loswerden und mir verschiedene Ratschläge einholen. Jetzt steht meine Entscheidung:

JA ICH WERDE ES MACHEN! Der vielfältige Austausch hat mir sehr geholfen und mir nur noch mehr Mut gemacht, dazu zu stehen und den Schritt zu wagen.

Fun and more!

Abgesehen davon, dass ich großartige Menschen kennen gelernt habe und mit allen eine Menge Spaß gehabt habe – Sei es beim Bogenschießen gewesen oder beim Floßbau oder bei den lustigen Abenden im Innenhof, habe ich in den vielen Workshops viel neues gelernt. Aus jedem einzelnen Workshop konnte ich etwas für mich selbst mit nach Hause nehmen. Sei es für mein privates Leben oder für meinen beruflichen Weg. Man muss seine Grenzen kennen lernen und auch akzeptieren können. UND man sollte auch immer offen für etwas neues sein. Bisher hatte ich mit Gebärdensprache nichts am Hut ( ICH HATTE KEINE AHNUNG! 😉 ). Auf der Blogwerkstatt 3 habe ich mich zum ersten mal damit beschäftigt und musste feststellen, was für eine außergewöhnlich coole Sprache das ist. Es lohnt sich immer wieder über seinen eigenen Schatten zu springen und etwas neues auszuprobieren.

Coming Back

Die Blogwerkstatt 3 in Diez hat mir die Augen geöffnet und gezeigt, wie wichtig es für mich ist den Kontakt zu Gleichgesinnten zu pflegen. Es steht fest, dass ich in jedem Fall immer wieder dabei sein werde! 🙂

 

Liebste Grüße

Die Pia