Deaf Ohr Alive - Die Blog-Cummunity der DCIG

Jung & Schwerhörig – Online Workshop zum Thema Kommunikation und Identität

0
Jun
26
Vrona

Verspürt auch ihr oftmals Unsicherheit in der Kommunikation mit euren liebsten Menschen, euren Freunden oder am Arbeitsplatz und wisst nicht so recht, wie ihr euch am besten ausdrücken und verhalten könnt. Das führt zu Frustration, Missverständnissen und raubt Energie – das muss nicht sein!

Anlass genug, um uns im Rahmen eines Online-Workshops damit auseinander zu setzten und voneinander zu lernen. Dieser Workshop bietet nämlich einen Raum für Austausch und das Arbeiten mit unserem Selbstbild in der Kommunikation. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir gerne kommunizieren und was wir brauchen, um souverän handeln zu können. Ziel ist es, mit individuellen Strategien mehr Wohlbefinden und Klarheit in unsere Kommunikation zu bringen.

Ihr seid motiviert und wollt Eure Erfahrungen und Tipps mit anderen netten jungen Hörgeschädigten teilen und von anderen lernen? Der Workshop wird von Sophia Vogt, einer selbst hörgeschädigten Psychologie Studentin geleitet.
Dann seid ihr herzlich eingeladen am 4. Juli 2020 von 9.30 bis 13.00 Uhr via der Online-Plattform Zoom am Workshop teilzunehmen.
Wir sind stets darum bemüht, den Workshop so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist natürlich ein kostenloses Angebot für euch!

Noch kurz ein paar organisatorische Hinweise:
– Wir bitten Euch um eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 2. Juli 2020 per E-Mail an jugend@bayciv.de. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, seid bitte so fair und meldet euch nur an, wenn ihr auch wirklich teilnehmen werdet
– Der Workshop wird von Schriftdolmetschern begleitet, da wir für Gruppenaufgaben sogenannte Breakout-Sessions machen werden, bitten wir euch bei der Anmeldung anzugeben, ob ihr auf den Schriftdolmetscher angewiesen seid.
– Es wird (mehrere) kürzere Pausen, jedoch keine längere Mittagspause geben
– Da viele von uns auf das Mundbild angewiesen sind, bitten wir Euch, Eure Webcam zu aktivieren. Wer eine FM-Anlage hat, kann diese an den Laptop anstecken bzw. mit dem Laptop verbinden. Das erleichtert das Verständnis m. E. enorm.
– Falls ihr unsicher bezüglich Zoom seid – keine Sorge! Wir schicken euch vorab technische Informationen und Instruktionen dazu. Bei Bedarf bieten wir auch ein Test-Meeting an.

Bei Fragen meldet euch gerne und jederzeit per Mail (jugend@bayciv.de) an uns 🙂

Herzliche Grüße aus Bayern
Veronika Fischhaber im Namen des Orgateams

Jung & Schwerhörig – HörCamp Bayern 2020

2
Jan
26
Vrona
Gruppenfoto HörCamp 2019

Nach dem gelungenen HörCamp im Jahr 2019 für junge Erwachsene mit einer Hörschädigung freuen wir uns auf ein gemeinsames Austauschwochenende Ende April/Anfang Mai in Regensburg. Wir hoffen einige ‚alte Hasen‘ wieder zu sehen, aber auch neue, interessante Persönlichkeiten kennenzulernen! Wir haben ein abwechslungsreiches Programm für Euch vorbereitet:

Nachdem ihr am Donnerstagabend angekommen seid, werden wir uns erst einmal bei einem leckeren Abendessen und Gruppenaktivitäten und –spielen kennenlernen.

Am Freitag wird uns vormittags die selbstbetroffene Hörgeschädigtenpädagogin und Psychologin Sophia Vogt hilfreiche Tipps und Tricks zur Kommunikation und zur Identität geben. Am Nachmittag werden wir uns beim Klettern und Bouldern in der Kletterhalle austoben. Anschließend wollen wir gemeinsam Essen gehen und den Abend im Regensburger Zentrum ausklingen lassen.

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Ersten Hilfe: Wie versorge ich am besten eine tiefe Wunde? Wie handle ich am besten, wenn ich einem bewusstlosen Menschen begegne? Auf diese und viele weitere Fragen finden wir beim Erste-Hilfe-Kurs, angeleitet von den Maltesern, Antworten. Am Ende des Kurses erhaltet ihr eine Teilnahmebestätigung, die zum Beispiel für den Führerschein notwendig ist. Damit auch ein gutes Hörverständnis gesichert ist, werden dabei die mobile FM-Anlage sowie Schriftdolmetscher im Einsatz sein. Abends veranstalten wir gemeinsam einen „Bunten Abend“ in der Jugendherberge.

Am Sonntag wollen wir bei einer Stadtrallye Regensburg erkunden, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder von unseren neuen Freunden verabschieden müssen.

Allgemeine Infos

Zielgruppe: Junge Erwachsene mit einer Hörschädigung von 18 bis 35 Jahren und Junggebliebene
Zeit: Donnerstag, 30. April bis Sonntag, 3. Mai 2020
Ort: Jugendherberge Regensburg
(Wöhrdstraße 60)
Kosten für: bis 27 Jahre:
70 € (Mitglied) bzw. 95 € (Nichtmitglied)
ab 27 Jahre:
85 € (Mitglied) bzw. 110 € (Nichtmitglied)
Anmeldeschluss: 16. Februar
Kontaktdaten: jugend@bayciv.de

 

Der Teilnahmebeitrag umfasst drei Übernachtungen, Verpflegung (außer Freitagabend), den Kommunikations- und Identitäts-Workshop, den Schnupperkurs in der Kletterhalle sowie den Erste-Hilfe-Kurs. Schnell sein lohnt sich, denn die Plätze sind begrenzt. Für offene Fragen stehen Euch die Organisatorinnen gerne zur Verfügung.

Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.bayciv.de/aktuelles-lesen/jung-schwerhorig-horcamp-bayern-2020.html

Veronika und Susanne freuen sich auf Euch!

Auf der Mauer, auf der Lauer…

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Freitag, 27.September, 18:00 Uhr; eine Jugendherberge in Kaub am Mittelrhein. Nach und nach füllte sich der Seminarraum “Stadt Kaub”. Grund für dieses Zusammentreffen ist die Blogwerkstatt der DCIG in ihrer 9. Auflage mit dem Thema >> Inklusive JULEICA <<. Innerhalb einer Woche wurden uns die Inhalte und rechtlichen Grundlagen im Bereich der Jugendarbeit vermittelt. Das Besondere daran war, dass unsere Ausbildung zum Jugendleiter speziell auf hörgeschädigte Kinder und Jugendliche bezogen war. Unser Referent Andreas Beier hat uns auf wunderbare Art durch die verschiedenenThemenbereiche geführt. Wir lernten beispielsweise an uns selbst die verschiedenen Gruppenphasen kennen, die es auch typischerweise in jeder Kinder- und Jugendgruppe gibt. Die Herausforderung des Gruppenleiters ist dabei die einzelnen Phasen (ein)zuleiten, wie z.B die Kennenlernphase, Phasen zu erkennen und, nur falls notwendig, darauf zu reagieren. Hier ist uns allen sehr bewusst geworden, dass es viele verschiedene Lösungen gibt und man unter Umständen blitzschnell eine Entscheidung treffen muss. Morgens zu Beginn, aber auch mittags und zwischendurch als Refresher, gab es Bewegungs- oder Konzentrationsspiele, die uns entweder von unserem Referenten oder einem der Teilnehmer vorgestellt wurden. Was im ersten Moment wie Lockerungsübungen wirkte, war in Wirklichkeit ein Teil des Seminars, denn als Jugendleiter muss man jederzeit ein passendes Spiel parat haben, das nicht nur Spaß macht und die Müdigkeit vertreibt, sondern auch einen tieferen, pädagogischen Zweck erfüllt. Andreas teilte daher seine Schier unerschöpfliche Schatzkiste an Gruppenspielen mit uns: Von “Esel-Palme-Elefant” aka “Kotzendes Känguru” über die Schnick-Schnack-Schnuck-Variante “Riese-Zauberer-Zwerg” oder “Jing-Jang-Wusch”. Und wenn dann bei “StillerPost” ausschließlich mit Lippenlesen aus >Sonnenschein -> Klo-Roulette< wird, lagen wir uns lachend in den Armen. Diese Spiele haben wir nicht nur ausgiebig am eigenen Leib getestet, sondern auch ausführlich über die Möglichkeiten und Einsatzgebiete diskutiert. Um unsere Spontanität gleich unter Beweis zu stellen organisierten 3 Teilnehmer für den Rest der Gruppe in nur wenigen Minuten eine interaktive Schnitzeljagd durch die Weinberge zur Burg Gutenfels. ‘Auf der Mauer’ begann die Schnitzeljagd, und was ist naheliegender, als das Kinderlied “Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze” zu singen. Und so sangen 12 Teilnehmer dieses Lied in voller Länge, denn nur nach erbrachtem Videobeweis bekamen wir unsere nächsten Hinweise. Neben all den Spielen und dem Spaß den unsere Gruppe von 12 Teilnehmern, zwei Organisatoren und unserem Referenten hatte, wurden auch sehr ernste Themen behandelt und besprochen. In Rollenspielen wurden wir auch an unsere Grenzen gebracht, indem die ein oder andere herausfordernde Situation nachgespielt, aber auch Ängste thematisiert wurden. Das Thema Mobbing und Ausgrenzung in Gruppen besprachen wir ausführlich und tauschten uns dazu aus.

Wir lernten, wie man seinem Gegenüber klare Grenzen setzen kann, autoritäres Auftreten und wie man Konfliktsituationen durch gewaltfreie Kommunikation löst oder sogar vermeidet. Trotz langer Schulungstage, oder wie Barbara Gängler treffend sagte unserem “Juleica-Thon”, führten wir zu zweit sehr intensive Gespräche und saßen abends zusammen bei einem Glas Wein oder Bier und jeder menge Spaß. Als am letzten gemeinsamen Abend die Idee aufkam Weihnachtslieder zu singen, waren alle mit dabei und wie selbstverständlich begleitete uns Andreas Beier auf der Gitarre dazu -> Taub und trotzdem singen. Mit vielen Emotionen und einem großen Paket an neuen Projekten mit hörgeschädigten Kindern ging unsere Juleica und damit die Blogwerkstatt 9 zu Ende. Vielen Dank an die Organisatoren Barbara Gängler, Geschäftsführerin der DCIG und Oliver Hupka, Vizepräsident der DCIG, so wie ein großes Lob an unseren Referenten Andreas Beier. In diesem Sinne -> KAA TSCHIN!

Stefanie Ziegler, Oliver Faulstich, Annika Rauscher, Laura Härtel, Jan Röhrig

15. – 18. August: Jung & Schwerhörig – HörCamp Bayern 2019

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Mrz
24
sandy

Gemeinsam organisiert vom BayCIV e.V. und dem HörEnswert e.V.

Ein gemeinsames Erlebnis-wochenende für hörgeschädigte junge Leute und Junggebliebene im Alter zwischen 18 und 35 Jahren wartet auf euch! Freut euch auf ein spannendes und vielseitiges Workshop-Wochenende im schönen Altmühltal. Wir vom BayCIV e.V. und vom HörEnswert e.V.!. haben eine bunte Palette an Aktivitäten für euch vorbereitet! 😉

Nachdem ihr am Donnerstagabend angekommen seid, werden wir zusammen erstmal das Eis brechen (trotz Hochsommer!) und uns nach einem leckeren Abendessen bei lustigen Spielen und Gruppenaktivitäten kennenlernen!

Am Freitag steht dann bereits ein echtes Highlight vor der Tür: in gemeinsamer Teamarbeit bauen wir uns in zwei Gruppen unser eigenes Floßan der Altmühl! Selbstverständlich testen wir unsere Eigenbau-Dampfer danach auf ihre Hochseetauglichkeit! 😀 Welche der beiden Gruppen wohl das coolste Kreuzfahrtschiff hat? Wir sind schon sehr gespannt! 😛

Der Samstag wird garantiert nicht weniger spannend: wir wollen mit euch ins Theater gehen! Und wer spielt? Wir selbst! 😮 Keine Sorge, auch absolute Theater-Greenhorns werden auf ihre Kosten kommen, denn es ist ein Forumtheater: wir wollen mit euch in kleinen Gruppen schwierige Situationen für Hörgeschädigte nachstellen: du verstehst eine Durchsage nicht – und dann geht das Licht im Zug plötzlich aus? Du hast ein Date mit einem echt süßen Typen – und er spricht viel zu schnell? Der Aufzug bleibt plötzlich mit einem Ruck stecken – und du verstehst den Techniker am anderen Ende des Notrufs nicht? Dein Prof weigert sich, die FM-Anlage zu benutzen – und jetzt? Du  bist mit einer Gruppe unterwegs und verstehst nichts – weil sie nicht deutlich sowie langsam sprechen, obwohl du jetzt schon zweimal darum gebeten hast? …. to be continued! Bring deine eigenen Situationen mit, die du gerne einmal nachspielen und mit deinen neuen Freund*innen vom HörCamp besprechen willst! 🙂

Und wenn du nach dem Theater erstmal genug vom Brainstormen und Diskutieren hast: wir bieten euch am Nachmittag einen Aikido-Schnupperkurs an! Das ist eine asiatische Kampfkunst, die darauf aufbaut, körperliche Angriffe gezielt abzuwehren – also echte Selbstverteidigung!

Am Sonntag wird es schließlich recht entspannt: vielleicht habt ihr Lust auf eine Partie Minigolf, einen Abstecher ins Freibad oder einfach eine Runde Quatschen und Plaudern, ehe die Veranstaltung nach dem Mittagessen endet und du hoffentlich mit einer großen Portion Empowerment und einigen neuen Freundinnen und Freunden zurück nach Hause fährst! 🙂

Wann und wo?

Wann? Donnerstag 15. bis Sonntag 18. August 2019
Wo? Jugendherberge Eichstätt

Kosten

Tipp: jetzt noch schnell Mitglied werden beim BayCIV e.V. und beim HörEnswert e.V.! 😉

Mitglied bei HörEnswert100,- €
Mitglied bei BayCIV100,- €
Mitglied bei HörEnswert und BayCIV90,- €
Kein Mitglied: 120,- €

Die Kosten enthalten Übernachtung im Mehrbettzimmer, Frühstück, Lunchpaket bzw. Mittagessen und Abendessen.

Anmeldefrist bis zum 31. Mai!

Jetzt anmelden!

Programm – kurz & knapp

Donnerstag: Anreise bis 18 Uhr. Nach dem Abendessen Kennenlernspiele
Freitag: Gemeinschaftliches Floßbauen. Abends gemütliche Runde und Spieleabend.
Samstag: Forumtheater und Aikido-Schnupperkurs.  „Bunter Abend“.
Sonntag: Vormittag Zeit zum aktiven Austausch der Teilnehmer. Abreise nach dem Mittagessen ab 13 Uhr

Anreise

Die Jugendherberge Eichstätt ist sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Der Bahnhof Eichstätt Stadt (nicht Eichstätt Bahnhof!) liegt nur 600 m von der Unterkunft entfernt. Zu Fuß läuft man etwa acht Minuten.

Keine Wertmarke oder zu lange Anreise mit Nahverkehr? Kein Problem! Fahrtkosten mit dem Zug (auch ICE) können bis zu 25 € erstattet werden. Je nach Anzahl der eingereichten Bahnfahrkarten können wir auch einen höheren Betrag erstatten.

Trotzdem zu teuer? Einfach bei uns nachfragen, wir gucken dann, welche Möglichkeiten bestehen. 🙂

Muss ich was bestimmtes mitnehmen?

Unbedingt eigene Handtücher mitbringen, da es in der Jugendherberge keine gibt. Nehmt ruhig zwei Handtücher mit, damit ihr beim Floßbau euch auch abtrocknen könnt, falls ihr nass werdet. 😛 Ersatzschuhe auch mitnehmen!

Bei schönem Wetter gibt es auch am Sonntag die Möglichkeit, ins Freibad zu gehen. Nehmt also auch Badesachen mit.

Reiserücktritt und Stornofristen

Bis zum 31. Mai: 10 %
Ab dem 1. Juni: 60 %
Ab dem 1. August 100 %

Wir empfehlen euch dringend, eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen. Bei kurzfristiger Absage durch den Veranstalter kein Regressanspruch.

Lust, mitzukommen? Dann jetzt anmelden! Wir freuen uns auf euch!

Das Ich im Wir…

2
Okt
9
rannika

Wenn man früh morgens aus dem Bett aufsteht und das Pegel der Vorfreude immer weiter nach oben steigt, sobald man im Zug oder Auto sitzt, dann ist wieder klar, dass eine neue Blogwerkstatt vor der Tür steht. Das Ziel dieses Mal: Berlin, unsere Bundeshauptstadt und ein ganz heißes Pflaster was die Sache mit der Schwerhörigkeit anbelangt. Es standen fünf Tage an. Fünf Tage mit Gleichgesinnten zusammen zu sein: Das heißt sich auszutauschen über seine Erlebnisse im Alltag, sich gegenseitig Tipps und Ratschläge zu geben oder auch voneinander zu profitieren und zu lernen. Kurz gesagt, gelebte Selbsthilfe eben. Dann natürlich alte Gesichter wiedersehen und neue Gesichter kennenlernen; Spaß haben und tanzen.

Das Motto dieses Mal lautete: Tanztheater Level 2 – Du gehörst zum Wir! Es sollte eine Fortsetzung zur Blogwerkstatt 5 sein, welche in Kassel stattfand und auch das Thema Tanztheater hatte. Dort stand das WIR im Fokus. Dieses Mal in Berlin ging es um das ICH. Roman Windisch gab uns hierzu am ersten Tag folgende Frage mit auf den Weg, mit der wir uns die Tage über beschäftigten: Wer bist DU im WIR? und auch das wir ihm und uns selbst vertrauen sollen. Wohin das alles hinführen wird, wussten alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es ging in den fünf Tagen darum, aus uns herauszukommen, neue Bewegungen auszuprobieren. Sich selber spüren oder auch zu spüren was sich noch alles so in einem selbst versteckt, was bis dahin noch unentdeckt blieb. Wir arbeiteten in Kleingruppen. Dabei ging es darum, sich selbst zu finden und sich gleichzeitig mit der Kleingruppe auseinanderzusetzen, auf der Suche nach dem eigenen ICH. Die meiste Zeit waren wir in den Räumen der Tanztangente.

Doch nein, wir versteckten uns nicht. So machten wir uns zwei Mal auf den Weg, den Botanischen Garten zu besuchen. Dort vertieften wir unsere Choreographien weiter. Es waren für alle total neue Erfahrungen. Denn wer fängt plötzlich in der Öffentlichkeit einfach so an zu tanzen? Blicke der anderen Besucher und Besucherinnen des Botanischen Gartens waren somit vorprogrammiert. Doch wer am Anfang noch Sorge hatte, dass wir dabei bei unseren Bewegungen beobachten werden und am liebsten im Boden versunken wäre, wurde eines Besseren belehrt. Zumindest mir ging es so. Man ist so fokussiert auf sich selbst, da ist es ganz egal wo man gerade ist und wie man sich bewegt. Die Eindrücke der Umwelt werden zwar wahr genommen, wie beispielsweise der Wind, die Menschen, das Gras, der Himmel und die Erde oder auch das Wetter (das erste Mal traumhaft sonnig, das zweite Mal nasskalt und regnerisch), aber man wird Eins mit sich selbst. Man vergisst alles um sich rum, bis der Tanz zu Ende ist. Ganz nach dem Motto von Fred Astaire: „Tanzen ist Träumen mit den Füßen“.

Damit das Tanzen nicht zu einseitig wird für uns, wurden wir an einem Nachmittag mit dem Auftrag überrascht in 70 Minuten ein Musikvideo zu drehen, zum Lied „Die Fantastischen Vier – Zusammen feat Clueso“, das nicht geschnitten wird. Das bedeutete für alle Beteiligten volle Konzentration von Anfang bis zum Ende. Wir haben uns alle so sehr in unseren Auftrag gestürzt. Das Ergebnis ist der Hammer! Es war für uns alle sehr positiv und überraschend anzusehen, wie wandelbar wir sind.

Doch auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Das unbeschreibliche Gefühl der Gemeinschaft. Gruppenkuscheln. Wärme spüren. Berlin erleben. Die Zeit der Blogwerkstatt 7 fiel auf die Tage vor dem 3. Oktober. Der Feiertag für Deutschland und wir an dem Ort wo vor 28 Jahren Geschichte geschrieben wurde. Der Tag der deutschen Einheit und auch wir merkten, wir sind eine Einheit und trotzdem ICH. Eine Einheit deshalb, weil die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich anreisten. Die Tage vergingen wie im Flug und viel zu schnell mussten wir wieder voneinander Abschied nehmen. Aber das Gefühl und die Erlebnisse der letzten Tage lassen einen gestärkt in den Alltag zurückkehren.

 

 

ICH gehör zum WIR: Warum die Junge Selbsthilfe keine Eventagentur ist

3
Okt
8
laurahaertel

Ich geb´s ja zu: ich wollte einfach nur Skifahren. Die junge Selbsthilfe der DCIG bot eine „Blogwerkstatt im Schnee“ an, ich dachte mir „Skifahren – super und mit anderen Schwerhörigen ist es ja auch ein bisschen entspannter als unter Hörenden und was die da sonst noch so von Workshops labern… auch, da musst du dann halt auch durch.“ Ich hatte ja keine Ahnung!

Was ich bei der Blogwerkstatt erfahren habe, übertraf nicht nur meine Erwartungen, sondern auch meine Vorstellungskraft. Meine Erfahrungen mit Gruppen waren nie die besten gewesen. Zu groß die Anstrengungen unter lauter Hörenden, zu groß und andauernd der Kampf, nicht nur akzeptiert, sondern selbstverständlich Teil der Gruppe zu sein. Unter anderen Schwerhörigen ist das natürlich besser. Aber auf der Blogwerkstatt habe ich ein ganz neues Gruppengefühl kennengelernt, das von Vertrauen, bedingungsloser Akzeptanz, Wohlwollen und echten Interesse am Anderen geprägt ist. Man kann es eigentlich nicht beschreiben, man muss es erlebt haben.

Kurz bevor ich das erste Mal nach St. Jakob fuhr, erschien die Ankündigung für die folgende Blogwerkstatt: Tanztheater in Kassel. Ich dachte mir „Soweit kommt es noch. Okay, fährst du jetzt mal mit zum Skifahren. Aber Tanztheater – nie im Leben!“ Kaum war ich wieder zu Hause, füllte ich das Anmeldeformular für Kassel aus. Denn inzwischen weiß ich: Es ist nicht wichtig, was wir machen. Wichtig ist, wie wir es machen. Das offizielle Programm, das tatsächlich oft wie eine einzige Party, oft aber auch nach harter Arbeit aussieht und beides auch ist, ist das eine. Aber das andere ist der inoffizielle Part, das „Drumherum“ – hier findet unheimlich viel statt. Die vielen intensiven Gespräche, der Erfahrungsaustausch, aber auch einfach die Art und Weise, miteinander umzugehen sowie das Gefühl, selbstverständlich dazuzugehören. Zusammen können wir über uns hinauswachsen und Dinge tun, die ich mich alleine nie getraut hätte: Im Bikini die Skipiste runterfahren oder auf der Alm vor aller Leute Augen Linedance tanzen, oder auf der Wiese im Park mitten in Berlin tanzen und dabei von außen betrachtet vermutlich ein bisschen wie bekiffte Hippies aussehen – all das ist nicht nur möglich, sondern fühlt sich auch noch verdammt gut an.

Jetzt sitze ich im Zug zurück nach Hause. Es fühlt sich komisch an, irgendwie leer und alleine, aber gelichzeitig emotional komplett erfüllt von der Zeit in Berlin. Die meisten von uns sind jetzt auf dem Weg zurück in die „hörende Welt“. Aber auch in dieser Welt spielt die Blogwerkstatt inzwischen eine sehr wichtige Rolle. Sie ist wie eine Kur, eine Kraftquelle, die ich von Zeit zu Zeit einfach brauche, um weitermachen zu können.

Ja, die Blogwerkstatt ist jedes Mal ein riesiges Event. Aber sie ist viel mehr als das. Wir können zwischen Workshops, intensiver Gruppenarbeit, Sport, tiefsinnigen Gesprächen (für die andere Leute einen teuren Psychologen bezahlen) und rauschenden Partys hin- und herwechseln, und das oft übergangslos. Zusammen mit dem einmaligen WIR-Gefühl entsteht so das Blogwerkstattfeeling – und das ist reine Selbsthilfe.

 

Ideen für ein Projekt? Aber noch unsicher?

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Hallo alle miteinander,

hier kommt was für alle, die eine Projektidee haben, aber noch nicht sicher sind, ob die Idee wirklich gut ist und für ein Projekt taugt. Oder die, die sicher sind, dass die Idee zu einem genialen Projekt werden kann – aber wie? Ein Stipendium kann Euch helfen, all diese Fragen und noch mehr zu beantworten. Nähere Infos gibt es bei https://www.civil-academy.de/ oder in der kopierten mail unten. Angeboten wird eine gratis-Fortbildung in Sachen Projektmanagement, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit. Auch die Reisekosten werden erstattet!

Also bewerbt Euch! Wenn Ihr Hilfe braucht, wendet Euch an Eure RVs oder an uns in der Geschäftsstelle!

Viel Erfolg! – Barbara

Und hier kommt die mail mit den Details:

unser Auswahlgremium hat letzte Woche getagt und wieder tolle Projektideen für eine Förderung ausgewählt, aber nicht alle Plätze vergeben. Es gibt noch vier Stipendienplätze für junge Menschen zwischen 18 und 29, die eine Idee für ein gemeinnütziges Projekt ehrenamtlich umsetzen wollen. Die Idee kann auch noch ganz am Anfang stehen. Wir bieten an drei Wochenendseminaren professionelles Know-how, Inspiration und Austausch mit Gleichgesinnten, damit aus der Idee ein gutes Projekt wird.

Bewerben kann man sich noch bis zum 12. August! Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Seit 2005 wurden durch die Civil Academy mehr als 600 junge Menschen dabei unterstützt, ihre Projekte im In- und Ausland erfolgreich umzusetzen.

 

Wir bitten Sie, die Information in Ihren Medien zu aktualisieren und/oder unseren Post auf Facebook zu teilen.

Ausführliche Informationen zum Programm, zu den Seminarterminen und zur Bewerbung finden Sie auf unserer Webseite www.civil-academy.de und im Bewerbungsleitfaden.

 

Herzlichen Dank!

https://www.civil-academy.de/mitmachen/bewerbungsformular/

 

Das Team der Civil Academy

 

Civil Academy

 

c/o Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
BBE Geschäftsstelle gemeinnützige GmbH

Michaelkirchstraße 17/18

10179 Berlin

 

Tel:  +49 30 62980 – 117

Fax: +49 30 62980 – 151

Familientreffen der besonderen Art #BW6

0
Mrz
26
Norma

Bald ist Ostern. Ostern ist ein Familienfest, so wie Weihnachten und Geburtstage. Die ganze Familie kommt zusammen und feiert. Oder auch nur ein Teil.

Dann gibt es da noch die Blogwerkstatt. Jede Blogwerkstatt ist ein Familientreffen auf einem ganz anderen Level. Zahlreiche junge Erwachsene mit Hörschädigung begegnen sich und sofort ist das familiäre Gefühl da! Das Vertrauen füreinander, keine Scheu vor Nähe!

Die Blogwerkstatt VI fand erneut in St. Jakob in Defereggen statt. Auf dem Tagesprogramm standen Skifahren und anschließend Workshops rund um Öffentlichkeitsarbeit. Trotz straffem Tagesablauf und teilweise wenig Schlaf (zumindest für die, die bis in die späten Stunden schnackten und spielten) strotzten wir immer vor Energie – sowohl auf der Piste als auch in der Arbeitsgruppe.

Wie schon zuvor in Kassel und Frankfurt erlebte ich ein großartiges Gefühl in der Gemeinschaft. Wir helfen einander. Wir vertrauen einander. Wir machen einander stark. Zusammen sind wir einfach unschlagbar! Nirgendwo sonst habe ich so viele Umarmungen in so kurzer Zeit erhalten – besonders nicht mit Leuten, die ich erst seit ein paar Stunden oder Tage kenne! Diese Art von Nähe ist nicht selbstverständlich, aber hier gibt es sie.

Was war noch?

Wetter war klasse! Nur anfangs gab es Nebel auf den höher gelegenen Pisten, ansonsten viel Sonnenschein, wie es sich gehört.

Statt Après-Ski gab es teilweise leckere Heißgetränke oder auch kühle Drinks im Café zwischen Herberge und Seminarraum. Man wollte ja wachbleiben für die Workshops.

Uuuund es wird noch ganz tolle Produkte geben, wie etwa ein ganz besonderes Drohnen-Video… mehr verrate ich hier nicht! ;P

Ach ja, die traditionelle Nacktabfahrt durfte natürlich auch nicht fehlen! 😉

Das schönste Geschenk am Ende dieser Familienfeier war die Nachricht: Wir kehren 2019 zurück nach St. Jakob!

Hinter den Ohren unter die Haut!

2
Feb
22
Norma

Eine kleine Berichterstattung für all jene, die nicht beim Fotoworkshop dabei waren, aber gerne etwas darüber erfahren möchten.

Am Freitag, 16. Februar 2018, sind wir nachmittags alle nach und nach im Hotel in Frankfurt eingetrudelt, haben eingecheckt und die Koffer aufs Zimmer gebracht, bevor es zum Seminarraum ging. Hier wurden wir von Oliver begrüßt und über den weiteren Verlauf des Wochenendes informiert. Des Weiteren wurden die Lebensgeschichten der fünf Models kurz vorgestellt. Für diese sollten wir am darauffolgenden Tag in einem professionellen Fotostudio mit dem den meisten von uns bereits bekannten Profifotografen Christian Borth (#CSH123, anyone?) passende Schnappschüsse machen.

Witzigerweise war parallel in einem benachbarten Seminarraum eine andere Veranstaltung der DCIG: ein Workshop für Eltern mit hörgeschädigtem Kind. Wir trafen dort Barbara und haben uns und unsere Junge Selbsthilfe spontan kurz den anwesenden Eltern vorgestellt. Dadurch können sie sich vielleicht ein Bild von der glorreichen Zukunft ihrer Töchter und Söhne in der besten Community überhaupt machen. 🙂

Zu Abend gab es dann typisch hessisch Speis und Trank, z. B. Frankfurter Schnitzel mit grüner Soße, Handkäs-Salat und Apfelwein. Zu guter Letzt wurde noch im Hotelzimmer 402 der 30. Geburtstag von Ole reingefeiert – wie es sich gehört mit Sekt, Musik und Tanz!

Am Samstag ging es nach einem ordentlichen Hotelfrühstück zum Fotostudio. Hier wurden wir von Christian Borth in die höhere Kunst der Fotografie und Ausstattung eingewiesen. Dazu gehörte der Aufbau der drei Sets und ganz besonders wichtig: die richtige Belichtung! Während wir Christian durchs Studio folgten und aufmerksam seinen Erklärungen zu den Kameraeinstellungen per Induktionsschleife lauschten, wurden die fünf Models von einer Stylistin und einer Kostümbildnerin mit Make-up und Garderobe kameragerecht aufgepeppt.

Schließlich wurden bis in den Abend hinein bestimmt tausende Fotos mit verschiedensten Posen und Perspektiven geknipst.  Wir bildeten drei Teams, die regelmäßig die Sets austauschten, damit wir jedes einzelne austesten konnte. Es war sehr interessant und ich glaube, viele von uns haben an dem Tag einiges dazu gelernt. Vielleicht gibt es sogar jemanden, der sich jetzt durch diese Erfahrung zum Hobbyfotografen entwickelt? Oder die, die es bereits sind, sind jetzt noch vertrauter mit den Möglichkeiten der Kameraeinstellungen.

Der Tisch wurde zum Abend wieder mit Frankfurter Spezialitäten gedeckt. Erschöpft, aber glücklich und um einiges schlauer, tauschten wir uns beim Essen über den Tag aus und genossen die Gesellschaft.

Sonntag haben wir nach dem Frühstück im hoteleigenen Seminarraum gemeinsam Ideen für die Veröffentlichung der fünf Stories samt Fotos erarbeitet. Wir durften auch schon eine Auswahl der Bilder vom Vortag einsehen und waren richtig begeistert von den kleinen Meisterwerken!

Ihr dürft gespannt sein auf die Veröffentlichung in der „Schnecke“! Ich werde hier nicht spoilern. Nur so viel sei gesagt: Es sind fünf tolle Models mit spannenden Stories, die sich um den Alltag mit CI (und ohne CI) drehen!

Ich finde, wir können stolz auf unser Werk sein! 🙂

Das Beitragsfoto hat übrigens unser top Assi-Assi Andi gemacht.

Alle Wege führen nach Kassel #BW5

4
Nov
2
Norma
Wege nach Kassel

“Wir sind gleich, denn wir sind alle anders.”

Dieses Zitat ist aus dem Theaterstück, das wir im Rahmen der fünften Blogwerkstatt selber entwickelt haben. Es trifft die Stimmung innerhalb unserer Gruppe sehr gut. Denn wir sind alle hörgeschädigt und in der normalhörenden Welt werden wir nun mal „anders“ wahrgenommen oder fühlen uns selber „anders“.

Dies hier ist mein persönlicher Eindruck zur fünften Blogwerkstatt, meine erste und sicher nicht letzte! Ich war sehr überwältigt von dem Gefühl der Zusammengehörigkeit. Schon bei der Ankunft fühlte man sich sehr herzlich aufgenommen und auch an den Folgetagen wurde sehr deutlich, wie wunderbar die Gruppe funktionierte. Es war kein T.e.a.m. („Toll, ein anderer macht’s!“), sondern tatsächlich ein TEAM.

Unter Normalhörenden bin ich immer diejenige, die etwas mehr Rücksicht braucht und viel aufmerksamer sein muss als andere. Ich fühle mich oft nicht richtig verstanden („Cool, du kannst also dein Gehör einfach abstellen, wenn du willst!“ – ja, aber zu was für einem Preis??) und Nichtgehörtes wird schnell abgewunken („Ach, ist nicht so wichtig!“). Jeder mit Hörschädigung kennt solche Situationen.

Umso schöner war es dann in Kassel, wo ich eine von vielen war.

  • Jeder weiß, was Hörschädigung tatsächlich bedeutet.
  • Keiner wird ausgelacht, weil er bedingt durch die Hörschädigung einen gewissen Dialekt hat oder aus dem Rahmen tanzt, weil etwas nicht gehört wurde.
  • Nichtverstandenes wird geduldig wiederholt, bis es angekommen ist. Egal, wie oft.
  • Hilfsmittel wie Gebärden und Fingeralphabet sind selbstverständlich.
  • Blickkontakt sowieso.

Es gab auch kleine Situationen, die mir sehr gefallen haben. Zum Beispiel, wenn zwei Hörgeschädigte mitten auf der Straße laufen und vertieft in ihrer Unterhaltung das von hinten kommende Auto erst spät bemerken. Sonst sind es ja die guthörenden Freunde, die einen frühzeitig zur Seite ziehen. 🙂

Schön ist auch, dass keiner sich vor Körperkontakt zu scheuen schien. Ich habe oft das Gefühl, dass gerade hörgeschädigte Menschen gerne andere berühren, etwa um Aufmerksamkeit zu erhalten oder ihr Mitgefühl zu zeigen. Sonst kenne ich das nur von guten Freunden oder Familie. Daher entstand auch sehr schnell eine familiäre Atmosphäre in der Gruppe.

Besonders ist auch: Niemand wird außen vorgelassen. Denn alle kennen das Gefühl, ausgeschlossen zu werden. Es ist jedem in der normalhörenden Gesellschaft mal passiert und innerhalb der Blogwerkstatt wurde eben jenes verhindert. Jeder war mittendrin statt nur dabei!

In den fünf Tagen, die wir gemeinsam in Kassel verbrachten, fühlte ich mich ungewohnt wohl und gut aufgehoben, das kenne ich von sonst nirgendwo so. Innerhalb der kurzen Zeit hatte ich dann plötzlich gefühlt 39 neue Freunde! Bestimmt ging es anderen auch so. 🙂

Bewundernswert, zumal jeder aus unterschiedlichsten Ecken in Deutschland (und Österreich) kam. Es haben also tatsächlich alle Wege nach Kassel geführt.